Dienstag, 29. Dezember 2015

Post_Traum_atme_ich

Also gut, ich war mir sicher, denke ich zumindest retrospektiv, dass ich mich schon wieder irgendwann würde aufrappeln können. Ist jetzt ja nun nicht das erste Mal gewesen, dass es eine Messerstecherei der Herzen zweier Schatten gegeben hätte, der ich als einer der beiden Schattenspender beiwohnen durfte. Also gut. Nur dachte ich, es würde mit dem Aufstehen etwas länger dauern. Doch was ich nicht ahnte....

...das Gegengift war für mich schon längst hinterlegt worden! Wie eine erotische Botin der Prospektion, wie die wohltuende Ohrfeige eines zarten Zaubers, wie ein Schatten, der das Herz meines Schattens sofort mit einer Salve aus der Heißklebepistole wieder aufzupumpen begann, ja, so oder so ähnlich, ich komme einfach ins Schwärmen, vor Verwunderung, vor Begeisterung, vor dem Tanz des Zufalls eines eingelösten Versprechens, so durchdrang das Gegengift meine Netzhaut, meine Pupillen, die Augäpfel, die Nervenbahnen, die Synapsen, vermischte sich mit dem Blut, den Eingeweiden, den Muskeln, den Knochen, kurzum, dem ganzen Unrat, aus dem so ein Körper eben nun einmal besteht. 

Ja, ja. Sie schon wieder! Sie sagen jetzt "Brüste, pfff, kenn ich schon!". Ach Sie, was wissen Sie schon! Natürlich, meine Großmutter hatte Brüste und die kleine Lisa hat schon etwas Brust, und das Internet und das Fernsehen und überhaupt, Brüste sind überall. Große Brüste, größere Brüste und diese bedrohlich wirkenden Megatitten. Doch es gibt auch Brüste, die einfach noch immer für das stehen, was Brüste einmal in einem ganz sinn-lichen Kontext gewesen sind. Diese Brüste, sie deuten etwas an, sie verführen einen zum Träumen, sie machen, dass man sie berühren will, sie schimmern durch die Nacht, sie lassen einen denken, da wartet irgendwo noch eine Erzählung da draußen und man kann schon ein bisschen was davon lesen, ohne dass sie schon aufzuschreiben begonnen wurde.

Ja, jetzt sind Sie neugierig, nicht wahr? Sie wollen sie auch sehen, ja? Perdóname! Ich habe kein Recht dazu. Sie werden mir meine verzückte Prahlerei schon einfach glauben müssen. Und wenn Sie das nicht tun, so gehen Sie doch raus auf den Balkon, seien Sie für einen Moment ganz still und lauschen Sie, lauschen Sie, wie das Hämmern meiner Finger auf die Tasten durch die Welt schallt, weil ich wieder vor Begeisterung schreibe, schreibe, schreibe, als ob ich Sie alle mit meinen Worten vor Freude erschlagen wollen würde! Hach! Blut, Liebe, Blut, Liebe ... das Wechselbad der Jahreszeiten, wie mein vielfarbiger Schatten es heute wieder besingen möchte!

 
"Der Monomaniker präsentiert also wirklich ein Ensemble aus Wahnsinn und Vernunft; seine Fähigkeiten spielen sich in zwei separaten Sphären ab: in einer ist er verrückt; in der anderen vernünftig."

Jacques-Joseph Moreau de Tours - La psychologie morbide dans ses rapports avec la philosophie de l'histoire ou de l'influence des névropathies sur le dynamisme intellectuel

Montag, 28. Dezember 2015

Epileptische Kommunikation

Sie steht oben auf der Treppe, ich stehe ein paar Stufen darunter. Wir schauen uns noch ein letztes Mal an. Ein wenig verzweifelt, ein wenig enttäuscht, ein wenig erhitzt, ein wenig angewidert, ein wenig traurig, ein wenig von sehr vielen Gefühlen. Vor allem von allem "ein wenig". Ein wenig ist noch da. Dann gehe ich. Es ist vorbei. 

In irgendeinem Moment ist es nicht dieselbe Abzweigung gewesen. In irgendeinem Augenblick, ist es nicht mehr der Mensch der Menschen mit dem man hier fickt. Die Gedanken und die Gefühle sind irgendwo anders, am schlimmsten vielleicht, nur noch bei einem selbst, narzistische Blicke verlieren den anderen aus den Augen und die Welt ist zu unübersichtlich als das es so einfach wäre, sich wiederzufinden. Wer nicht das große Glück hat, der sieht einander nicht noch einmal in Gottes Teufelslabyrinth. Nur noch der Blick in den Spiegel bleibt. Man grinst sich selbst wieder an. Fratze. Fratze! Ekelhafte Fratze! 

Ach was. Mit dieser Visage streunt man durch die Welt wie mit jeder anderen auch. Man grüßt nach links, man flucht nach rechts und in der Nacht wird wieder geträumt, als könnte man noch miteinander reden. Dann wacht man auf. Schweißgebadet. Allein. Das Gehirn wie heiße Glut. Das Herz wie eiskalter Stein. Der Bauch voller Würmer.

Es gibt eine Sprache des Herzens, sie soll irgendwo im Nucleus caudatus und Putamen ihren Ursprung haben, doch was hilft uns das schon, die könnte uns helfen, doch Angst und Vernunft lähmen die Zunge. Nur dumpfe Laute des dürren zivilisatorischen Daseins kommen hervor. Implosion der letzten Oase.

Nun ist mir auch noch diese Sucht abhandengekommen. Mitte dreißig und ich irre weiter durch die Straßen, reise von Bahnhof zu Bahnhof, sitze vor Cafés und schreibe Berichte an die unbekannte Heimat. Nachts greifen meine Finger die ewig gleichen Tasten, spielen immer wieder diesselbe Tonfolge und das war's.




„Il ne suffit pas de dire aux malades: courage, cela ira mieux, l’accent du Coeur doit animer ces paroles consolantes pour qu’elles arrivent jusqu’à l’âme et au Coeur de celui qui souffre.”

Jean-Ètienne Dominique Esquirol - Des maladies mentales, considérées sous les rapports médical, hygiénique et médico-légal

Sonntag, 1. November 2015

Was du willst, das willst du nicht

Die Katze ist bei der Arbeit, Maloche in der Fabrik, hochqualifiziert, auch am Sonntag, sieben Tage, Schichtdienst. Das wird irgendwann unsere Beziehung in die Bredouille bringen. Zum einen ist sie so selten mit uns zusammen, zum anderen, wenn sie dann frei hat, ist sie entweder geschafft, oder hat so viel Geld, dass sie damit Dinge machen kann, die mich in einen weiteren Konkurskonkurs treiben (werden) - nur bedingt lebenstauglicher Kirmesartist, der ich nun mal bin. Hochschlafen, also gesamtgesellschaftlich, nicht auf der Casting-Couch für den Job, also, in meinem Fall, bringt augenscheinlich eine Menge Probleme mit sich. Ich kann zwar ficken und reden und Kaffee kochen und ab und an den Tanzbär machen, aber sein wir ehrlich: als Seiltänzer zwischen Parasitentum und Jokerismus, da lässt sich vielleicht so durch das Leben flanieren, doch die Hose bekommt Risse und das Eigenheim muss man schon aus Gründen der Selbstvergewisserung regelmäßig in Brand stecken. Nun ja, wo sollte man sich auch sonst im Winter wärmen, wenn nicht am offenen Feuer, das in der Tonne lodert?

Die symbolische Kastration  
bei wem ist sie am meisten fortgeschritten? 
Bei ihr? 
Bei mir? 
Bei Ihnen? 

Kaum werden die Phantasien wahr - und ich hatte eine schöne Phantasie, mit Romantik, Erotik, Torte, kuscheligen Kissen in einem bequemen Bett, ein oder zwei Holzkisten voller Literatur, einem fleischigen Frauenhintern, einer kräftigen Erektion meinerseits, kleinere Mengen Rauschgift, Schlaf, viel Schlaf und so weiter und so fort -, also, kaum werden die Phantasien wahr, bekommt man ein Trauma. Erfüllung und erfüllt zu sein, besser noch: erfüllt zu werden, das verursacht einen ordentlichen Schock.  Der Frontallappen liegt dann eine Weile zulange in der Seifenblasenlauge und was dann passiert weiß jeder, der die leidige Spülarbeit nicht an irgendwelches Personal deligieren kann.

Beim Sex lachen. 
Da musste ich mich erst dran gewöhnen. 
Aber warum nicht. 
Aus Spaß kann ja immer noch ernst werden. 

Nun aber genug der Schmuddeligkeiten hier. Zurück in das Hamsterrad. Ich muss noch ein Gedicht auswendig lernen, um nachher in der Fußgängerzone mit dem vortragen desselben, ein paar Groschen für einen (geschmacklich) billigen Lumpenproletariatsburger zu verdienen. 

Übrigens:
Die Paranoia ist noch da.
Und ich weiß, dass ich beobachtet werde.
Oder wünsche ich mir das bloß?
Und es sollte bloß nicht in Erfüllung gehen?


"... das Begehren des Menschen (ist) das Begehren des Andern..."

Jacques Lacan, Schriften II

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Willkommen zurück auf der Therapiecouch

Das ist jetzt alles nüchterner hier. Wirklich. Geradezu geerdet. Ich habe die Hoffnung in den Pfandflaschenautomaten geschoben und dafür einen Bon über 25 Cent Erfolg zum einlösen bekommen. 

Wo ist die Schizophrenie hin? Die Manie? Die Passion? Das fragte ich mich. Dann entdeckte ich die leidenschaftlichen Ergüsse der Paranoia. Ich wusste zwar, dass auch Dalí, den ich seit ich mich ernsthaft - als Beobachter - mit Kunst zu beschäftigen begann, nur noch als Dollardruckmaschine empfand, eine Methode der kritischen Paranoia entwickelt hatte, aber erst im letzten Jahr habe ich mir die Paranoia selbst als Zugang zu meinem inneren Wald erschlossen. Vielleicht, weil es auch der letzte mir noch verbliebene Zugang zu diesem Kirmesnirwana des Diesseits ist? Ich weiß es nicht. Ich weiß immer weniger. Ich warte viel. Godot lässt grüßen.

Kochen mit zwei intelligenten, gut gekleideten Damen. Wein getrunken. Gar nicht so wenig. Ein verrücktes Spiel gespielt. Ich freue mich, mit welcher kindlichen Naivität ich mir meinen Humor bewahrt habe, kaum sind Frauen im Spiel. Frauen sind der Wald, der Eingang in den Wald, der Jungbrunnen im Wald und der Ausgang aus dem Wald, und das alles wieder von vorne, in einem. Der Katholizismus, Huren und Heilige, jaja, keine Sorge, keine "Jungfrauen", ich bin vielleicht ein bißchen angschlagen, aber nicht grenzdebil. Dann - und das war auf jeden Fall der Höhepunkt der Abends - haben die beiden Damen, sich gegenseitig dabei zustimmend, festgestellt, dass ich Romantiker sei. Ich glaube, ich habe seit einem Jahrzehnt nicht mehr so ein schönes Kompliment bekommen. Ich bin eine narzisstische Diva. Dramen, dauernd brauche ich Streit, Dramen, Versöhnung, Liebe. Ich bin süchtig nach dem Akt der Versöhnung. Nach der Auferstehung. Nach dem heiligen Geist. Küsse, Schläge, Ficken, Kuscheln, zusammen essen und trinken, reden. Aber Sie ahnen ja nicht, wie schwierig so etwas zu bekommen ist. Manchmal denke ich, ich hätte beim Hasch, beim XTC, beim Koks, bei Steroiden, bei der Wissenschaft, ach was weiß ich, bleiben sollen. Aber nein. Der Herr braucht diese Monsterdrogen. Die können Prostituierte nicht simulieren. Ich will keine getrennten Betten und keine getrennten Wohnungen. Ich will einfach nicht.

Wissen Sie, was das für eine Scheiße ist, wenn man "richtige Liebe" will? Von wegen Disney. Von wegen sterile Pastellfarben. Von wegen Blümchenduft. Auf dem Weg zur Liebe watet man neurotisch zerfetzt im Kopf durch kniehohe Massen stinkender Fäkalien. Die Gottheit der Liebe ist nicht Amor, nicht Hermes, nicht Aphrodite. Die Gottheit der Liebe heißt Syphilis und hat ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom kultiviert.

Ein Fick hier, ein Fick dort. Ich habe es ja ausprobiert. Dieser Plastiksex. Da ist es besser, jemand poliert mir meine schleimige Vissage. 

Verdammt. Ich bekomme das Gefühl in mir nicht tot.

Das Gefühl, es beobachtet alles.


"Was über das Verständnis des Soziopathen hinausgeht, ist die Tatsache, dass #viele menschliche Handlungen, um der Interaktion selbst willen ausgeführt werden#."

Slavoj Zizek - Lacan. Eine Einführung.


Montag, 23. März 2015

Oh, Pretty Lilou

Oft schon bin ich verliebt gewesen. Vor allem in mich selbst. Soll man ja auch, wegen der Nächstenliebe. Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Sie erinnern sich. 

Pretty Lilou probiert beständigt neue Parfüms aus. 
Doch nichts duftet so gut und riecht so verführerisch wie sie selbst.

Aber diesmal, und zwar schon ziemlich lange, hat sich eine Wunde entzündet, die mir eine Katze in die Brust gekratzt hat. 

Pretty Lilou zieht immer wieder neue Kleider an.
Aber nichts ist so anmutig und so hübsch wie ihr Körper.

Zärtlich haut sie mir eine Bratpfanne über den Kopf. Zärtlich beisse ich ein Stück aus ihrem Po. Zärtlich schlafen wir miteinander. Zärtlich fauchen wir uns an. Zärtlich lachen wir zusammen. Zärtlich brennen wir miteinander durch. Zärtlich kommen wir zusammen an. Zärtlich küssen wir uns.  

Aber manchmal, wenn das Licht flackert, kann man die Katze und den Affen sehen,
wie sie zusammen, alles andere als zärtlich, die Welt erobern.
Aber auch sie küssen sich am Ende. Mit der Zunge. An jedem Ort.



"Mein Herr, Fakten sind wie Kühe. Wenn man sie nur scharf genug ansieht, laufen sie im allgemeinen weg."

Dorothy L. Sayers

Samstag, 25. Oktober 2014

Take Care Your Stuff

Sie kennen das wahrscheinlich nicht. Sie sind ja die Ruhe selbst. Sie sind vielleicht sogar, der Weisheit letzter Schluss. Oder letzter Schuss. Wer weiß das schon. Also ich, ich weiß das nicht. Ich hab mir diese Textwüste ja auch nicht zugelegt, um hier geistiges Ballett zu tanzen. Eher, um torkelnd auf meinem eigenen geistigen Erbrochenen ins Schleudern und Trudeln zu geraten. Mit letzter Kraft, oder auch mit allerletzter Konzentration schaffe ich es dann vielleicht, gerade eben so nicht der Länge nach hinzuplumpsen. Schauen Sie, schauen Sie wie ich ins Schlingern gerate! 

Und hups! Da habe ich Ihre Banane geklaut! HAHAHA! 

Wissen Sie was? Letztens hat sich schon wieder so ein Schlingel einfach davon geschlichen. Einfach ab durch die Mitte. Hat sich wohl irgendein Ritalingemisch gespritzt. Tsss. Das war schon immer seine Art: Er musste dauernd übertreiben! Warum, in Herrgottsnamen, spritzt er sich den Scheiß denn??! 

Wir hatten uns ein paar Tage vorher noch getroffen. Hatten selbstverständlich über Wanzenpulver gesprochen. Auch über Ritalin. Wer, verflucht nochmal, konnte ahnen, dass er sich das IN DIE VENEN schießen will??!

Mmmmh, ich liebe Banane! Mmmmmh.

Dieser liebenswerte Bastard. Nun hat er's geschafft. Er hat es geschafft, ja. Ich sitze noch immer hier. Und ich sitze vor allen Dingen jetzt hier vor dieser technischen Apparatur - und weit und breit keine Brüste, an die ich meinen Kopf legen könnte. Die Augen zumachen. Schlafen. Die Banane verdauen. Eine Träne hinunterschlucken. 

Verflucht, er ist davon. Ich, die Banane kauend, sitze hier. Übermüdet. Die Augen rot. 

Passen Sie auf Ihr Zeug auf! Wir sind alle dahinter her.


"Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; / doch am größten unter ihnen ist die Liebe."

1.Korinther 13, 1

Sonntag, 7. September 2014

Tausend grundlose Gründe

Es gibt tausend gute Gründe dafür, warum man grundlos wieder von vorne anfangen sollte. Wenn etwa nach einem nächtlichen Telefonat nichts verworrener ist als das soeben geklärte. Oder wenn das abgefuckte Gefühlschaos, welches man jahrelang hübsch in einer Vase zwischen Tulpen versteckt drapiert, ja im Grunde auch vertrocknet gelassen hat, auf einmal hevorgekrochen kommt, sich unbemerkt durch die Ohren, die Augen, den Mund, die Nase, in den Kopf hindurchfrisst, und dort beginnt das sowieso schon lädierte Gehirn in Fetzen zu reißen. Da hilft dann auch keine Reiseapotheke, auch nicht die aus Interzone, sondern da muss man Nachts um halb drei aus dem warmen Bett raus in die nasskalten Straßen und Ärger suchen. Veilchenduft weht durch die Gruft - in der untote Emotionen nicht aufhören können, ihren komödiantischen Senf zu Dingen dazuzugeben, die andere Leben, sie selbst jedoch Leere nennen. Ein weiterer Grund wieder von vorne anzufangen, liegt selbstverständlich darin, dass man am Anfang des Weges irgendwas verloren hat. Den Verstand, das Herz oder auch einfach sich selbst. Doch eins sage ich Ihnen: Wenn Sie zurück zum Anfang wollen, dann kann es sein, dass sich in der Zwischenzeit die Grenzen verschoben haben und sich der Ort, an dem Sie sich zur Zeit befinden, und der Ort, an den Sie zurückkehren wollen, nicht mehr im selben Land befinden. In Zeiten, in denen Vernunft und Gefühl stets miteinander Krieg führen, müssen Sie sich auf umständliche Grenzkontrollen gefasst machen. Und vergessen Sie nicht, rechtzeitig einen Reisepass zu beantragen. Sonst werden Sie ruckzuck wieder nach Hause in die Gegenwart geschickt - und die, die ist inzwischen längst passé.



"Wer ein Philosoph werden will, darf sich nicht vor Absurditäten fürchten."

 Bertrand Russell - Probleme der Philosophie